Bildung und Aufklärung Zossen e.V.

Eine andere Welt ist möglich

2020 10 04 05aAn diesem goldenen Oktobertag läuteten die Kirchenglocken um 10 Uhr besonders lange. Wie jedes Jahr folgten viele Einwohnerinnen und Einwohner ihrem Ruf zum Erntedank auf dem Kirchplatz. Doch etwas war anders in diesem Jahr, Einzelsitzplätze mit einem Abstand von 1,50 zueinander waren aufgestellt und bald auch alle besetzt. Doch noch kamen Besucherinnen und Besucher. Wenn diese merkten, der Abstand sei nicht mehr zu halten, setzten die meisten von ihnen den Mund- und Nasenschutz auf. Auch die Mitglieder des Kirchenchores hielten Abstand zueinander, freuten sich jedoch, dass sie wieder gemeinsam vor Publikum singen durften.
Superintendentin des Kirchenkreises Zossen-Fläming, Dr. Katrin Rudolph, leitete den Erntedankgottesdienst mit einer Feststellung und daraus abgeleiteten Frage ein: „Es geht uns gut! Geht es uns gut?“

Sie ging in Beantwortung der Frage auf die Krisen in unserer Welt des 21. Jahrhunderts ein, den Klimawandel der den Wäldern in unserem Land zusetzt, die Bauern um den Lohn ihrer Arbeit bringe und obwohl die Erde genug für alle zu Leben hätte, immer noch Menschen verhungern, soziale Ungleichheiten die heutige Welt prägen.
Bis heute sei es nicht gelungen, die Gaben der Erde, die Geschenke der Schöpfung, so zu verteilen, dass alle davon leben können.

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Zossener Märkte – gestern und heute

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Nachdem am 11. Juli die Möglichkeit für Interessierte bestand, sich über Dichter und Schriftsteller aus fünf Jahrhunderten Zossener Stadtgeschichte zu informieren, sollen am 8. August im Rahmen einer kleinen Ausstellung Eindrücke vom Markttreiben in Zossen präsentiert werden.

Ab wann in Zossen Markt gehalten wurde wurde läßt sich nicht genau bestimmen. Zossen war über Jahrhunderte Bestandteil der Grenzregion zwischen dem Teltow und der Lausitz. Es ist deshalb nicht unwahrscheinlich, dass in Zossen bereits unter den Herren von Zossen, den Torgows, im 14. und 15. Jahrhundert Märkte veranstaltet wurden. Schriftliche Zeugnisse darüber wurden bisher aber nicht gefunden. Allerdings brachten die archäologischen Grabungen im Zusammenhang mit der Innenstadtsanierung Zossens Hinweise auf mögliche Märkte in Zossen bereits im Mittelalter. So war bereits um 1270 der Marktplatz mit Bohlen ausgelegt, einer damals hier verbreiteten Form der Wege- und Flächenbefestigung, die erst nach 1480 durch Pflaster ersetzt wurde.

Weiterlesen: Kraut- und Rübenmarkt am 8. August 2020 mit Sonderausstellung

Krautmarkt02Und nun ist auch der Kraut- und Rübenmarkt vom 11. Juli schon wieder Geschichte. Geschichten um die 700 Jahre Ersterwähnung von Zossen spielten an diesem Samstagvormittag eine große Rolle.

Kurt Liebau vom BAZ e.V. beeindruckte viele Marktbesucher mit seiner umfangreichen Ausstellung entlang der Kirchenmauer zu „Zossener Schriftsteller und Dichter in fünf Jahrhunderten“.

Weiterlesen: 2020-07-11 Kraut- und Rübenmarkt mit Geschichte

2019 09 14 3326Am Sonnabend, dem 13. Juni, fand auf dem Zossener Kirchplatz wieder der Kraut- und Rübenmarkt des Bildung und Aufklärung Zossen e. V. statt. Dieser Markt bereitete nicht nur uns Marktleitern eine große Überraschung. Doch der Reihe nach.

Seit dem ersten Markt 2005 war unser Vereinsmitglied Brigitte Klein auf nahezu allen Märkten dabei. Wenn sie fehlte, dann wegen Krankheit oder Urlaub. Nun muss man wissen, dass mehrere Mitglieder des Bildung und Aufklärung Zossen e. V. und Sympathisanten für den Marktag Kuchen backen, darunter auch Brigitte. Brigitte war für ihre Backkünste berühmt, insbesondere ihr Mandarinen-Käsekuchen war eine Wucht. Etliche Marktbesucher kamen extra wegen dieses Kuchens auf den Markt.

Leider verstarb Brigitte Anfang diesen Jahres. Am Sonnabend erschien ihre Tochter, Christiane Poltorak, am Stand der Marktleitung mit herrlichem Mandarinen-Käsekuchen. Brigitte hatte Sie kurz vor ihrem Tode beauftragt, für die Kraut-und Rübenmärkte weiter diesen Kuchen zu backen und damit ihr Wirken für den Erfolg des Marktes fortzusetzen. Und so können Sie sich, liebe Marktbesucher, dank der Voraussicht von Brigitte Klein und dem Engagement ihrer Tochter auch auf dem nächsten Kraut- und Rübenmarkt am 11. Juli auf „Brigittes Käsekuchen“ freuen.

Elisabeth Kunkel und Kurt Liebau

Marktleiter

2020 05 09 03Wieder Kraut- und Rübenmarkt in Zossen. Am Sonnabend fand der erste Kraut- und Rübenmarkt statt. Der für den April vorgesehene Markt fiel dem Corona-Virus zum Opfer. Auch dieser Markt stand auf der Kippe. In einem ersten Bescheid wurde seine Durchführung nicht genehmigt. Die Händler sehr enttäuscht, da vor allem die Frühjahrspflanzen an die Frau und den Mann gebracht werden müssen. Frau Kunkel und Herr Liebau, die Verantwortlichen des BAZ e.V. für den Markt nahmen daraufhin nochmals Kontakt mit der Stadtverwaltung auf, argumentierten für den Markt und offerierten ein Sicherheitskonzept. Bereits am darauffolgenden Tag kam die Zusage.

 

 

 

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- ein Makt mit bewegenden Momenten

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Elisabeth Kunkel eröffnet den Markt

Am Sonnabend den 14. September 2019 feierten Besucher, Händler und Organisatoren den 15. Jahrestagdes ersten Kraut- und Rübenmarktes in Zossen. Pünktlich um 9 Uhr eröffnete die Vorsitzende des BAZ e.V. Elisabeth Kunkel, den Kraut- und Rübenmarkt. 

 

Sie verwies auf die 15jährige Geschichte des Marktes, dessen Träger jetzt der BAZ e.V. ist. Sie begrüßte die Besucher und Händler und hob noch einmal die Grundidee des Marktes hervor, Händlern und Hobbygärtnern und Hobbyhandwerken aus der Region ihre Produkte auf diesem Markt feilzubieten. Sie erinnerte daran, dass der Kraut- und Rübenmarkt seit nunmehr 15 Jahren ausschließlich ehrenamtlich betrieben wird und bedankte sich auch bei der evangelischen Kirchengemeinde, die von Anfang an den Markt unterstützt hat.

Sie und ihre Familie ebenso wie Kurt Liebau und seiner Frau Heike betreuten über Jahre den Stand des Marktleiters, bereiteten mit den Händlern jedes Mal die Saison vor.

Weiterlesen: 2019-10-14 15 Jahre Kraut- und Rübenmarkt

2019 04 13 01Der 1. Kraut- und Rübenmarkt im 15. Jahr ist nun auch schon wieder Geschichte. Schneeflocken empfingen am Morgen die Händler, als sie ihre Marktstände aufbauten. Jedoch unerschrocken und abgehärtet, wie Markthändler nun einmal sind, boten sie doch wieder ihre Waren feil. Die Besucher waren da besser dran. Nach einem Rundgang und ihrem Einkauf der Produkte aus der Region wie Honig, Wildwurst, Pflanzen und Blumen für den Garten, Kunstgegenstände aus familiärem Handwerk, konnten sie wieder wärmere Regionen aufsuchen. Die Händler dagegen mussten ausharren. Da half der Kaffee vom Marktbetreiber dem BAZ e.V. ebenso wie eine warme Suppe.

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umweltfreundlich und werbeefeektiv

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