Bildung und Aufklärung Zossen e.V.

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Krautmarkt03

Auch im Jahr 2017 veranstaltet der BAZ e.V. gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde wieder die beliebten Kraut- und Rübenmärkte in Zossen.

Damit Sie auch keinen verpassen, hier die Termine für 2017

8. April

13. Mai

10 Juni

8. Juli

12. August

9. September

1 Oktober Markt und Erntedankgottesdienst

Ein Grundanliegen des Bildung- und Aufklärung Zossen e. V. ist es, Zusammenhänge zwischen der Situation in der Region und globalen
Situation in der Region und globalen Entwicklungen darzustellen.
Dazu nutzten wir bereits in der Vergangenheit auch den Kraut- und Rübenmarkt, auf dem wir u.a. über die Klimaveränderungen und ihre Auswirkungen auf Brandenburg, speziell unseren Landkreis, in einer Ausstellung informierten.

Auch die Herausforderungen der Gentechnik und der Versorgung der Weltbevölkerung mit Wasser waren Themen auf dem Kraut- und Rübenmarkt. Ein Höhepunkt bildete eine Ausstellung zum Tabakanbau bei den Oromo in Ostafrika im Turm der evangelischen Kirche, durch die Betroffene führten.
Seit Mai 2015 bietet der Kraut- und Rübenmarkt zudem Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan Gelegenheit über einen Marktstand mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Die Flüchtlinge bieten selbst zubereitete Speisen aus ihrer Heimat an und informieren über die Herkunftsländer.

11. April 2015

Foto: Carsten Preuss

Während im Park nebenan Tauben in der Frühlingsonne turtelten, Eichhörnchen sich jagten, Erpel am Kanal aufgeregt auf und ab flatterten, herrschte auf dem Kirchplatz erstmals in diesem Jahr wieder buntes Markttreiben. Der Kraut- und Rübenmarkt startete in seine elfte Saison. Fünfzehn Händler aus der Region boten ihre Waren

Heike Tinter, erstmals auf dem Kraut- und Rübenmarkt

Foto: Rainer Reinecke

feil. Darunter auch einige Neulinge.  Heike Tinter aus Berlin bot erstmals auf dem Makrt ihre Keramikarbeiten dar. „Ich bin hier sehr freundlich und zuvorkommend aufgenommen worden, und werde bestimmt wiederkommen“, so ihr erster Eindruck. Auch Marie-Luise Faber bot vor allem sehr geschmackvoll gestaltete Gebrauchskeramik an.

Als weiterer Neuling präsentierten Petra Reinhard und Detlef Kunkel, Vorstandsmitglieder des Vereins zur Förderung des historischen Weinbaus in Zesch den Weinberg Zesch, seine Geschichte, und die Aktivitäten der Vereinsmitglieder zu seiner Wiederbelebung. „Mit der ersten Lese“, so Petra Reinhard, „rechnen wir schon vielleicht schon in diesem Jahr, sauf jedem Fall aber 2016“. Die Trauben sollen dann im Weingut Hanke in Jessen gekeltert werden. Zur Probe wurde schon einmal von dort gekelterter Wein gereicht. Informieren Sie sich hier über den Verein. Am Marktstand des Weinanbau und Weinhandel, Jürgen Rietze aus Luckau konnten die Besucher bereits verschiedene Weinsorten aus dem Weinanbaugebiet Brandenburg kaufen.

Weiterlesen: Der 1. Kraut- und Rübenmarkt im 11. Jahrgang

 

 

2004 wurde die Idee für einen Kraut- und Rübenmarkt geboren. Zu dieser Zeit fanden sich interessierte Bürger in der neugegründeten Gruppe attac-tf zusammen. Ihr Ziel bestand vor allem darin, nicht nur über globale Probleme der Menschheit zu reden, sondern vor Ort konkret etwas zu bewegen. Der Bildhauer Sam A. Ahrens aus Mellensee brachte die Idee ein, doch einmal zu demonstrieren, dass Nahrungsmittel nicht um die ganze Welt gekarrt werden müssen, sondern Kleingärtner, regionale Landwirtschaft, Pflanzen- und Blumenzüchter die Ergebnisse ihrer Arbeit auf einem "Kraut- und Rübenmarkt" verkaufen könnten.

Er entwarf auch das Logo für diesen Markt, den Igel Rübsam, der Obst und Gemüse zum Markt buckelt. Im September 2004, dann der erste Markt, der Bginn eine Erfolgsgeschichte. Erster Marktleiter war Pfarrer Andreas Domke. 2005 übernahm dann der BAZ e.V. die Trägerschaft über den Markt. Dies wurde notwendig, damit auch die notwendigen Verträge für den Fortbestand des Marktes geschlossen werden konnten.

Der Kraut- und Rübenmarkt, ein Markt wie jeder andere? Mit nichten. Von Anfang an wird der Markt ehrenamtlich betrieben. Nicht nur, dass auf dem Makrkt ausschließlich Produkte aus der Region angeboten werden, verfolgen die Betreiber auch das ziel aufzuklären. Aufzuklären über Landwirtschaft und Gentechnik, über Möglichkeiten und Grenzen alternativer Energien, Über Folgen des Kliamwandels, über Ursachen für Hunger und Not in der Welt, über regionale Wirtschaftskreisläufe, über das Gut Wasser und seine Nutzung.

Aber auch Künstlern aus der Region hat der Markt schon oft einen Auftritt ermöglicht.

Eine weitere Bosonderheit des Marktes, die Betreiber organisieren alles ehrenamtlich. Händler werben, Plakate kleben und hängen, Kuchen für den Kuchenbasar backen, Pavillons und Bänke aufstellen, Kuchen und Kaffe gegen Spende an Besucher ausgeben, all dies geschieht ehrenamtlich.

Marktleiter ist gegenwärtig der stellvertretende Vorsitzende des BAZ e.v. Kurt Liebau.

Bewerber für den Markt können sich melden

bei Kurt Liebau, Tel.: 03377 303029


 
 10 Jahre Kraut- und Rübenmarkt

Markttermine 2017

 

8. April

13. Mai

10. Juni

8. Juli

12. August

9. September

1. Oktober - Markt und Erntedank-Gottesdienst

 

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